| Siegfried Reda
* 1916 Bochum, † 1968 Mülheim/Ruhr
Siegfried Reda studierte evangelische Kirchenmusik am Städtischen Konservatorium Dortmund und Komposition bei Ernst Pepping und Hugo Distler an der Kirchenmusikschule Berlin-Spandau. Von 1938 bis 1941 war er Organist in Berlin, nach 1945 Kirchenmusiker in Gelsenkirchen und Bochum und seit 1953 Kirchenmusikdirektor an der St. Petri-Kirche in Mülheim/Ruhr. Außerdem leitete er seit 1946 die Abteilung für Evangelische Kirchenmusik an der Folkwang-Hochschule in Essen, verbunden mit einer Professur in den Fächern Orgel und Komposition. Zu seinen Schülern gehörten Herbert Callhoff und Wolfgang Hufschmidt. 1965 wurde ihm der Ruhrpreis für Kunst und Wissenschaft verliehen. Siegfried Reda starb 1968 in Mülheim/Ruhr.
Reda gehörte zu den herausragenden Persönlichkeiten evangelischer Kirchenmusik nach dem 2. Weltkrieg. Sein Interesse galt zunächst der Orgel in Komposition, Interpretation und Bau. Seine Musiksprache zielte auf die Verbindung von Tradition und charakteristischen Prinzipien der Neuen Musik in Rhythmik und Klangbildung.
Werkverzeichnis: In: Rheinische Musiker. 5. Hrsg. von Karl Gustav Fellerer. Köln: Volk, 1967. S. 117/118. In der Musikbibliothek vorhanden
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